Der Operettenhimmel über Mörbisch strahlt wie nie zuvor!

Zur Geschichte der Seefestspiele Mörbisch

Bühnenbild Seefestspiele Mörbisch

Wer Bayreuth hört denkt "Wagner" wer Mörbisch hört denkt "Operette". Dass im Schilfgürtel des Neusiedler Sees die Fundamente eines Operettenhimmels verankert wurden dessen Sterne inzwischen über ganz Europa strahlen, ist eine Geschichte, die es wert ist, erzählt zu werden.

Ein großer Erfolg hat viele Väter. Der "Urvater" war KS Herbert Alsen, der 1955 zum ersten Mal nach Mörbisch kam, spontan beschloss ein "Sommerfestival" zu gründen und 1957 - also nur zwei Jahre später - einen Zigeunerbaron über die neu erbaute Seebühne tanzen ließ und 1200 Zuschauer zu Beifallsstürmen hinriss. Drei Jahre später trugen bereits 2.800 Plätze dem wachsenden Zuschauerstrom Rechnung.

Bis 1978 leitete KS Alsen "seine" Festspiele, nach seinem Tod übernahm Fred Liewehr interimistisch die künstlerische Leitung, von 1980 bis 1984 leitete Franziska Schurli die Seebühne, von 1984 bis 1989 übernahm die "Teletheater", eine Gesellschaft im Nahbereich der Österreichischen Bundestheater das Management. Das brachte eine intensive Zusammenarbeit mit den Bundestheatern, die Solisten, Choristen, Orchestermusiker, Bühnenarbeiter, Dekorationen und Kostüme an den See brachten. Durch die Unterstützung des Landes konnte 1987 das Hauptgebäude gebaut werden und die Zuschauertribüne von 3000 auf 3450 Plätze erweitert werden. Professionelle Werbung und PR sorgten dafür, dass bis zu 70 % mehr Zuschauer kamen. Weniger erfolgreich war die "Teletheater". Nach ihrer Liquidation wurde KSch. Prof.Rudolf Buczolich Intendant.

KS Prof. Harald Serafin übernimmt die Intendanz 1993.

Bühnenbild Seefestspiele Mörbisch

Der legendäre Danilo, der unvergessliche Petrucchio, der grandiose Eisenstein hatte sein Leben lang gesungen, gesungen, gesungen. Jetzt wurde er zum Impresario, der unaufhörlich die Werbetrommel schlug, unnachgiebig um Zuschüsse kämpfte, unwiderstehlich Sponsoren umgarnte, unbeirrbar die besten Mitwirkenden an das Seeufer lockte und unglaubliche Fortschritte und Zuwächse erkämpfte. Daneben ließ er bauen, bauen, bauen: Eine Erweiterung der Zuschauertribüne von 3450 auf 4100 Plätze, einen Verwaltungs- und Requisitentrakt, Buffeträume, Neubau der Bühne und der Entrees, neuerliche Erweiterung des Zuschauerraums auf 4535, später auf 6000 Sitzplätze, einen Neubau des Garderoben- und Requisitentrakts und eines Werkstattbereichs und Vieles mehr.

Auch in der Kunst können nach Übernahme der Intendanz durch KS Harald Serafin Zahlen eine deutliche Sprache sprechen: Aus 50.000 Besuchern (1993) wurden 220.000 (seit 2002). Aus einem Wochenendefestival wurde eine international anerkannte Pflegestätte der klassischen Operette. In- und ausländische Medien sprechen vom "Mekka (Hochburg!) der Operette" und haben Intendant Serafin den Titel "Quotenkönig der Operette" verliehen.

Link zu den Seefestspielen Mörbisch

www.seefestspiele-moerbisch.at

Link zum Fotoarchiv der Seefestspiele Mörbisch

fotoarchiv.seefestspiele-moerbisch.com